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20 Jahre Museum

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in der wArtehalle Welchenhausen

Wenn aus einer Dorfinitiative grenzübergreifendes Kulturerleben für die BeDeLux-Region entsteht: Auch den Museumsverein Welchenhausen hat die Corona-Pandemie vor Herausforderungen gestellt, denen nun hoffnungsvoll entgegengeblickt werden kann. Zum 20-jährigen Jubiläum freut sich die Gemeinde wieder auf vielseitige gemeinsame Aktivitäten, um Kunst und Kultur für jeden zugänglich zu machen. Darunter: Die bevorstehende Jubiläumstour vom 9. bis zum 20. September, mit der letzten Haltestelle der Wanderausstellung im St. Vither Triangel.

Zurück zum Ursprung:

wie die Vision nach Kunst- und Kulturverständnis zum Leben erwacht

Kaum zu glauben, doch die Idee hinter der heutigen wArtehalle in Welchenhau- sen entspringt in einem nahezu unge- nutzten Buswartehäuschen, in dem das 30-Seelen-Dörfchen durch das Engage- ment und die Hingabe vieler Aktivisten sowie der Unterstützung der Ortsge- meinde Lützkampen das „wahrscheinlich kleinste Kunstmuseum der Welt“ auf die Beine stellt. Mit einer Ausstellungsfläche von rund zehn Quadratmetern lädt der Kultur-Hotspot des Ourtals Interessen- ten rund um die Uhr zu zwei- bis dreimal jährlich wechselnden Ausstellungen un- terschiedlicher Künstler aus der BeDe- Lux-Region ein.

Künstlerin: Sandrine Brasseur, Belgien
Künstlerin: Sandrine Brasseur, Belgien

www.kult-our-tal-museum.de

Künstler: Thomas Rother, Deutschland
Künstler: Thomas Rother, Deutschland

Förderung von Kunstverständnis, regionaler Kultur und Brauchtumspflege

Zeitgleich mit der Eröffnung des Museums festigte sich der Wunsch, weitere Kunstpräsentationen in mitten der offenherzigen Landschaften des Ourtals ins Leben zu rufen, um Kunst und Natur zeitgemäß miteinander zu verbinden. So lädt die einst kleine, malerische und parallel zur Our verlaufende Straße zwischen Welchenhausen und Stupbach zum Bewundern facettenreicher Ausstellungsstücke ein. Heute ist die sogenannte „Kulturourtalstraße“ mit Skulpturen aus Naturbaustoffen wie Stahl, Holz und Stein sowie großformatigen Foto-Bannern der „Ourmenschen“ gezeichnet und mündet am „Stamm-Tisch“ am Brückenplatz – einem Kunstwerk, das als Verbindungszeichen von Luxemburg, Belgien und Deutschland gilt – an dem sich Besucher in einem entspannten Ambiente über kulturelles Entstehen austauschen können. Im Zuge eines vierwöchigen Bildhauersymposiums schufen neun Künstler:innen weitere Standbilder aus Sandstein, Eifeler Basalt und Stahl, die sich gemeinsam zum „Skulpturenweg Welchenhausen“ vereinen. Zusammen ergänzen sich heute alle Schöpfungen kleiner Anfänge  zum grenzüberschreitenden Ganzen – einem wahren Kunst- und Kult-Our-Erlebnis für alle Sinne!

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