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Gemeinde Troisvierges im Portrait

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Auf Erkundungsreise im tiefen Grün: damals wie heute. An der Nordspitze des Großherzogtums Luxemburg gelegen, fasziniert Troisvierges durch unzählige Erlebnismöglichkeiten – mitten im Herzen der unberührten Ardennen. 

Mit etwa 20 Wanderrouten, wie dem Fluchthelferweg, dem Naturpfad Cornelysmillen sowie dem Erlebnispfad Fledermaustunnel in Huldange, einem ausgedehnten Radwegnetz mit Anschluss an die Vennbahn sowie idyllischen Landschaftskulissen, kommen sowohl Naturliebhaber als auch Freizeitsportler voll und ganz auf ihre Kosten: der perfekte Urlaub für die ganze Familie. Neben umwerfenden Aussichten, malerischen Tälern und menschenleeren Wanderwegen entdeckt man mit ein wenig Glück sogar einige in Mitteleuropa selten gewordene Pflanzen- und Tierarten wie Flussperlmuschel, Biber oder Wildkatze.

 

Bei all den traumhaften Naturkulissen kommen auch Unternehmenslust und Kultur in der nördlichen Gemeinde nicht zu kurz. Das große Freibad von Troisvierges sorgt für feuchtfröhliches Vergnügen bei Jung und Alt, während der Park „Jardin de l’Europe“ in eine grüne Oase aus europäischem Arboretum, beeindruckenden Kunstwerken sowie weitläufigen Gräsergärten, Entspannungsbereichen und Kinderspielplätzen einlädt. Wem der Sinn nach ein bisschen Historie steht, den wird die Pracht der vielen Sehenswürdigkeiten mehr als begeistern: Ob Schloss Clervaux, Erlebnispfad-Tunnel in Huldange, Troisvierges City oder Robbesscheier Freilichtmuseum – die zahlreichen Attraktionen sind wahre Highlights der Region.

 

Eines ist sicher: an der Nordspitze Luxemburgs gibt es noch viel mehr zu sehen. Umso besser, dass die gelebte Camping-Kultur eine große Auswahl an Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten bietet – ganz gleich, ob auf Durchreise, für den Wochenend-Ausflug oder einen längeren Aufenthalt in den Naturparks der Luxemburger Ardennen.

 

Weitere Auskünfte unter:

 

www.visittroisvierges.lu
www.troisvierges.lu

Wie sieht für Sie ein erfolgreicher Tag aus?

 

In meiner Verantwortung als Hausarzt und Bürgermeister ist ein Tag für mich erfolgreich, wenn ich weiß, dass ich mein bestmögliches gegeben habe, um Menschen zu helfen – sowohl beruflich als auch privat. Probleme erkennen, unterstützen und Auskunft geben: Das versuche ich entlang der gegebenen gesetzlichen Rahmenbedingungen stets so flexibel, individuell und engagiert wie möglich umzusetzen.

 

Wo sehen Sie Ihre Gemeinde in zehn Jahren?

 

Zehn Jahre – das ist eine lange Zeit. Natürlich wünsche ich mir, dass sich unsere Gemeinde im Laufe der Zeit kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei wollen wir jedoch nicht unter Hochdruck, sondern gemeinsam mit den Ortschaften und im Einklang mit den Menschen wachsen – das geschieht durch neue Herausforderungen, Ziele und Errungenschaften, die Troisvierges immer weiter zusammenschweißt. Ich wünsche mir natürlich eine bereichsübergreifende Entwicklung hinsichtlich Schul- sowie Ausbildung, Infrastruktur, Krankenversorgungssysteme, Umweltschutz, Kulturellem, Tourismus, Wirtschaft und vielem mehr! Eine Entwicklung, die ein Jeder unterstützen, fühlen und leben kann. Eine Entwicklung, die zu neuen Traditionen, Gewohnheiten und Lebenseinstellungen führt.


Welcher Moment Ihrer Amtszeit war besonders schön?

 

Für mich gibt es nicht DEN einen Moment, sondern sehr viele davon. Dennoch war ein großer Meilenstein meiner Amtszeit der Rechtspruch für den Erhalt unserer Kulturerben: die gemeindeeigenen, kirchlichen Denkmäler. Nach dem Gesetz des Luxemburger Parlaments zur Trennung von Kirche und Staat, duften die Gemeinden fortan nicht mehr für den laufenden Unterhalt von Kirchengebäuden aufkommen. Aufgrund des hohen finanziellen Aufwandes liefen viele geschichtsträchtige Bauten Gefahr, langfristig nicht erhalten werden zu können – und dies nicht nur in Ulflingen, sondern in ganz Luxemburg. Als das Innenministerium die hierfür vorgesehenen Budgetposten gestrichen hatte, legten wir als Gemeinde Einspruch beim Verwaltungsgerichtshof ein, welcher den ministerialen Entscheid mit dem Verweis auf die kommunale Autonomie annullierte. Dieser lang ersehnte Rechtsspruch, auf welchen sich sämtliche Gemeinden berufen können, ist richtungsweisend und nicht mehr anfechtbar – als Verfechter unseres kulturellen Erben ein voller Erfolg für mich.