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Ausgemistet und dann?

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Plunder ade: Tipps für mehr Ordnung mit System

 

Aus wirrem Chaos mach gemütliches Zuhause: Leichter gesagt als getan. So geht es den meisten, denen das alljährliche Ausmisten noch bevorsteht. Die Headline ist ins Auge gesprungen? Super: Der Wille, sich von unsinnigen und überflüssigen Dingen zu befreien, ist schon mal da. Damit dem guten Vorsatz auch Taten folgen, machen die nachstehenden Tipps künftige Entrümpelungs-Aktionen leichter, effektiver und nachhaltiger. 

 

#1: Strukturiert in Aktion treten 

Mit einer strukturierten Planung geht so ziemlich jede Lebensaufgabe überlegter und auch stressfreier von der Hand: So führt der Schlachtplan, um den eigenen Klimbim loszuwerden, die altbekannten Beweggründe beim nostalgischen Stöbern durch alte Kisten stets nochmal vor Augen. Zudem ist dank rotem Faden gleich klar, welche Bereiche es am dringendsten nötig haben und was im Nachgang mit dem Aussortierten passiert. Eine Priorisierung der Plunder-Hotspots ist zudem maßgebend für schnell sichtbare Erfolge. Wo auch schon die nächste Kalkulations-Faustregel greift: realistisch planen, denn alles andere demotiviert. Eine Kiste pro Tag klingt doch viel besser als die ganze Wohnung an einem Wochenende, oder? 

#2: Drei Kategorien helfen beim Sortieren 

Sind jene Bereiche definiert, an denen das Ausmisten schon lange überfällig ist, sollten die Habseligkeiten in die folgenden drei Kategorien einsortiert werden: Behalten, Entsorgen oder Aufbewahren. Damit die letzte Rubrik im nächsten Jahr nicht zu einem unbezwingbaren Stapel mutiert ist, sollte ein fixer Zeitpunkt festgelegt werden, an dem der Kisteninhalt noch einmal genauer inspiziert wird. Wurde der Gegenstand vermisst? Eher unwahrscheinlich, wenn dieser seine Zeit friedvoll im Keller oder Speicher abgesessen hat. Dann: Einmal entsorgen, bitte! 

#3: Ausgemistet und nun? 

Ein befreiendes Gefühl macht sich erst breit, wenn der unliebsame Plunder nicht mehr wissentlich im Eigenheim lagert. Um im Endspurt nicht die Motivation zu verlieren und die alten Kisten auch wirklich loszuwerden, ist eine klare Regelung, was mit aussortierten Halbseligkeiten geschieht, essentiell. 

Und das geht nach der Entsorgung von Sperrmüll, Abfall und Problemstoffen auch nachhaltiger: So sind Büchereien, Schulen und Kindertagesstätten oftmals offen für Sachspenden. Über Kleidungsstücke und Textilien freuen sich mitunter Einrichtungen wie Rotes Kreuz, Asylzentren und Co. – nachfragen kostet nichts. Weiterhin gibt es neben den überfüllten Altkleider-Containern auch Second-Hand-Großhändler, die brauchbare Textilien dankend – und meistens gegen festen Kilopreis – annehmen.