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Mit Ingwer überwintern

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So unterstützt die Wunderknolle unser Immunsystem

Ingwer kommt aus dem Fernen Osten und vereint fruchtig-scharfes und süßliches Aroma, das jedem Gericht einen intensiven Frische-Kick verleiht, mit einer ganzen Menge an Vitaminen und Mineralstoffen. Kein Wun­der, dass die Wunderwurzel aus der asiatischen Küche nicht mehr wegzudenken ist. Neben seiner Kulinarik ist Ingwer jedoch genauso wegen seiner belebenden Kräfte bekannt, die Erkältungen vorbeugen und vielen weiteren körperlichen Leiden entgegenwirken. Doch was macht die Gewürz- und Heilpflanze zur natürlichen Wunderwaffe fürs Immunsystem? Wir verraten es euch.

Ingwer – kleine Knolle, große Wirkung fürs Immunsystem

Ob als gesunder Teeaufguss, Gewürz oder kandierter Snack: Ingwer ist nicht nur ein vielseitig zubereitbares Wurzelgewächs, sondern tut auch wahre Wunder für un­ser Immunsystem. Reich an Eisen, Vita­minen, Kalzium, Kalium und ätherischen Ölen, wirken sich vor allem die in der Ingwerwurzel enthaltenen Scharfstoffe Gingerole und Shoagole positiv auf unse­re Gesundheit aus, indem der Körper mit wichtigen Mikroelementen versorgt und bei der Bekämpfung von Krankheiten un­terstützt wird.

Wintergrippe adiós:

Die belebende Ingwerschärfe spült Krankheitserreger wortwörtlich aus dem Körper, da uns die Scharfstoffe gekonnt ins Schwitzen bringen. Und auch mit dem gereizten Mund- und Rachen­raum geht die Heilknolle scharf ins Gericht: Dank der schleimlösenden Wirkung von Gingerole sowie Shoa­gole trägt der Verzehr von Ingwertee zur Gesundung der Schleimhäute bei und härtet diese gleichzeitig gegen Bakterien und Viren ab. Demnach gilt: Kratzt der Hals, hilft Ingwer allenfalls.

Muskelkater, Gelenkerkrankun­gen und Bauchkrämpfe:

Auch bei diesen Beschwerden ist die entzündungshemmende, antibakteriell wirkende und schmerzlindernde Knolle eine echte Wohltat. Denn Studien zufolge ähnelt die besondere Zusammensetzung der organischen Verbindungen von Ing­wer dem schmerzstillenden Arzneistoff Acetylsalicylsäure. So soll der Ingwerkon­sum zur Regeneration nach dem Sport beitragen, bakteriell bedingten Schmer­zen entgegenwirken und Gelenkerkran­kungen sowie Muskelkater lindern.

Ingwertee als Magenfein:

Ob Magen-Darm-Beschwerden oder Übelkeit – die in der Ingwerwurzel ent­haltenen Scharfstoffe glänzen nicht nur mit einem positiven Effekt auf den Mund-und Rachenbereich, sondern regen auch den Stoffwechsel gezielt an, sodass mehr Verdauungsenzyme ausgeschüttet wer­den und die Darmtätigkeit intakt bleibt. Schöner Nebeneffekt: Beim regelmäßi­gen Verzehr von Ingwertee können sogar die Kilos purzeln. Also, abwarten und Tee trinken.

Wärmespender im Winter:

Nicht zuletzt wegen seiner aktivieren­den Wirkung gilt das scharfe Wurzelge­wächs als dauerhafter Winterkumpane. Während die angenehme Schärfe die Durchblutung belebt, was auch der Lin­derung von Erkältungssymptomen zugu­tekommt, entfaltet der Genuss von frisch gesiedetem sowie mit Honig und Zitrone verfeinertem Ingwertee eine angenehme Wärme im Körperinneren. Perfekt für kal­te Tage!

Tipps und Tricks für die Zubereitung von Ingwertee

Dünne Scheibchen für maximale Ing­wertee-Wirkung: Da sich die reichhalti­gen ätherischen Öle des Wurzel-Wun­ders rasch verflüchtigen, sollte man sowohl geschälten als auch ungeschäl­ten Ingwer gleich zu einem gesunden Tee weiterverarbeiten. Nach dem Credo – je mehr Schnittfläche vorhanden ist, desto mehr der gesunden Inhaltsstoffe gehen in das Wasser über – gilt es zudem, großflächige, aber hauchdünne Ingwer­scheibchen zu schneiden, sodass sich die ganze Aroma- und Wirkungsvielfalt entfalten kann. Was uns auch gleich zur richtigen Tee­wasser-Temperatur führt. Denn anders als bei Grün- oder Schwarztee, bei dem sich die Hitze des gekochten Wassers positiv auf den Geschmack auswirkt, sollte man in puncto Ingwertee-Zube­reitung aufs Sieden setzen – ob im Topf mit Ingwerscheiben, wohltuendem Honig und einem Schuss Zitrone oder gleich als Aufguss in der Lieblingstasse.