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Kalter Irrglaube

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Winter-Mythen auf dem Prüfstand

Was ist Fakt und was ist Fiktion? PICOLO deckt auf.

Täglich grüßt das Murmeltier: Wenn die Temperaturen fallen, beginnen viele von uns, sich um ihre Gesundheit zu sorgen und fürchten sich vor langanhaltenden Erkältungen. Aber welche Ängste basieren wirklich auf Tatsachen? Und welche gesundheitlichen Bedenken können wir getrost ignorieren? Wir verraten es euch.


Mythos 1:

Die kalte Luft macht krank.


Viele von euch glauben, dass Erkältungen und Grippen mit sinkender Temperatur immer häufiger auftreten. Forschungen zeigen, dass, ungeachtet dessen, was eure Mutter euch eingetrichtert hat, der bloße Kontakt mit Kälte nicht dazu führt, dass ihr krank werdet. Laut validen Untersuchungen haben besonders kalte Tage keinen Effekt auf eure Gesundheit.
FALSCH


Mythos 2:

Der Winter verursacht Haarausfall.


Im Gegenteil. Die kühle Jahreszeit kann sogar tatsächlich dabei helfen, eure Haarpracht zu erhalten und zu „retten“. Das Universitätsspital Zürich hat in einer sechsjährigen Studie festgestellt, dass viele Frauen im Sommer am meisten Haare verlieren.
FALSCH

Mythos 3:

Alkohol beeinflusst den Kältehaushalt des Körpers.


Glühwein und Eierpunch können eine klassische Art sein, ein wenig Weihnachtsstimmung zu verbreiten. Aber was ist mit dem warmen, kuscheligen Gefühl, das ihr bekommt, nachdem ihr ein oder zwei Gläser getrunken habt? Es beeinträchtigt die Fähigkeit eures Körpers, der kalten Winterluft zu widerstehen, da Alkohol die Körpertemperatur senkt und das Risiko einer Unterkühlung erhöht.
RICHTIG


Mythos 4:

90 Prozent der Körperwärme verliert man über den Kopf.


Von all euren Körperteilen ist euer Kopf bei kaltem Wetter häufig am wenigstens geschützt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ihr tatsächlich 90 Prozent eurer Körperwärme über den Kopf verliert. Sicher, das Tragen einer kuscheligen Mütze hilft dabei, euch warm zu halten. Doch dieser Fakt gilt ebenso für eure Hände, Füße und Co.
FALSCH


Mythos 5:

Allergien treten auch im Winter auf.


Das ist leider eine Tatsache. Denn Allergien sind im Winter vor allem in Innenräumen genauso häufig präsent wie in wärmeren Sommermonaten. Dies lässt sich darin begründen, dass auch eure Haustiere mehr Zeit im Inneren verbringen, Fenster meist geschlossen sind und die Zentralheizung eure Atemwege austrocknet. Das Knifflige: Viele von euch bemerken eine Allergie schlichtweg nicht, da diese normalerweise als Erkältung diagnostiziert wird.
RICHTIG

Jetzt seid ihr gefragt:

Nennt uns weitere Mythen rund um den Winter, die sich bislang hartnäckig in eurem Familien- und Freundeskreis behaupten können!