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Schubert, MusikNacht, Jazz und Rock

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arsVitha mit tollem Herbstprogramm

Auch im Herbst bietet der St. Vither Kulturanbieter arsVitha Highlights am laufenden Band.  Am Freitag, dem 11. Oktober, ab 20, Uhr ist belgischer Afro-Jazz mit Gansan angesagt. Unter dem Motto „Jazz meets Africa!” bietet das Vervierser Ensemble Jazz, World- und Rockmusik der Spitzenklasse.  Nachdem sich Gansan Marokko und der Berbermusik angenähert hat, setzt das Quartett nun seine musikalische Entdeckungsreise im Süden fort – und zwar in Westafrika. Verstärkung gibt es von Ejaspapa Gnonlonfoun und Ericamour Yovogan, beide aus Benin, sowie von Aboubakar Traoré (Burkina Faso) und Bode Owa (Nigeria), die ihre Erfahrung in Sachen Rhythmus, Gesang und Tanz mit in das Projekt bringen.  Aus dieser Kollaboration entstand das neue Album “The African Way of Life”. Das Album ist eine „farbenfrohe, fröhliche, enthusiastische und zutiefst menschliche Reise“, bei der das Aufeinandertreffen von Kulturen und Musikstilen spürbar wird. Eine Musik die mitreißt, tanzbar, spannend und zugänglich ist.

Facettenreiche MusikNacht

Am Samstag, dem 26. Oktober geht die „MusikNacht“ in die nächste Runde. Zwischen 19 und 3 Uhr erwartet die Musikliebhaber erneut ein genrevielseitiges Musikprogramm mit nicht weniger als 14 Konzerten auf vier Bühnen! „Mit der MusikNacht möchten wir lokalen Künstlern eine Plattform bieten und gleichzeitig Musikfreunde aus der Region einladen, über den eigenen musikalischen Tellerrand zu blicken, andere Musikstile zu entdecken und neue Künstler kennenzulernen. Und das Konzept geht auf: „Mit jeweils mehr als 500 Besuchern kannten die drei ersten Auflagen des Indoor-Festivals einen großen Zuspruch“, so Charlotte Schmitz gegenüber Picolo. Besonderes Highlight ist sicherlich der vielumjubelte belgische Chor „Scala & Kolacny Brothers“, der das brandneue Programm „Mädchennamen“ präsentieren wird.  Für jeden Musikgeschmack, von der regionalen Fanfare Musica Nova und dem Duo Manic bis hin zu „The Vult“, „Scars on Louise“, „The Father, the Son and the Holy Simon“ sowie vielen anderen, ist am 26. Oktober etwas dabei.  Olaf Schubert, der Pullunder-Ossi, gastiert am Donnerstag, dem 31. Oktober,
um 20 Uhr, erstmals mit seinem Programm „Sex Forever“ in Belgien. 

Sexy-Olaf

Schubert möchte neue Wege gehen, wenngleich er der mahnende, intellektuelle Stachel im Fleische der Bourgeoisie bleibt, der uns die Antworten auf die brennenden Fragen der heutigen Zeit liefert – zuzüglich möchte er nun aber auch seine sinnliche Seite präsentieren. Durch die Trennung von seiner langjährigen Freundin Carola ist er reifer geworden – und bodenständiger. Er will ein Olaf zum Anfassen werden. Olaf wäre aber nicht Schubert, wenn er seine eigenen Statements nicht kritisch hinterfragen würde. Kann überhaupt jemand „Sexy Forever“ sein? Außer ihm selbst natürlich! Man sollte sich also auf keinen Fall das großartige Erlebnis entgehen lassen, wenn der Bundesolaf und Zentralschubert, der größte Gedankengigant der Gegenwart, die Lichtgestalt aus Dunkel-Deutschland, wieder live und vor Ort die Menschen erleuchten wird. 

Brother Dege

Der für den Grammy nominierte Dege Legg aka Brother Dege ist Musiker, Schriftsteller und Künstler mit irischen, indianischen und Cajun-Wurzeln, der im Herzen von Louisiana geboren und aufgewachsen ist. Große Bekanntheit erlangte er durch seinen Song „Too Old To Die Young“, den Kultregisseur Quentin Tarantino für den Soundtrack des Kinofilms „Django Unchained“ auswählte. 

Wer die Route 66 mit dem Gefühl von Freiheit, Rockmusik, langbärtigen Männern und Wind in den Haaren verbindet, sollte beim Konzert von Brother Dege am 6. November in St. Vith haltmachen. Zehn Alben hat Brother Dege bislang veröffentlicht, dazu zwei Bücher geschrieben und einige Zeit als Journalist gearbeitet.   Am 13. November kommt es dann zu einem Jazz-Abend mit dem jungen belgischen Jazz-Pianisten Jérémy Dumont. Als er 2017 zufälligerweise Godwin Louis, steter Begleiter von Herbie Hancock, Stevie Wonder, Wynton Marsalis, Marcus Strickland und Dee Dee Bridgewater traf, entwickelte sich eine spannende Zusammenarbeit zwischen den beiden Musikern.

In einem Quintett präsentieren sie das Album „Eretz“. Neben Godwin Louis spielen der Trompeter Jean-Paul Estiévenart, der Kontrabassist Damien Varaillon und der Schlagzeuger Armando Luongo an der Seite von Jérémy Dumont.