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Classic, very british!

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Stéphanie Salmin und “Young Belgian Strings” am 13. Oktober im Triangel

Die britische Musiktradition ist legendär. Das wissen alle Musikliebhaber und rümpfen die Nase, wenn die „Insel“ in letzter Zeit nur auf „politische Querelen“ reduziert wird. Das OstbelgienFestival möchte demnach den großen britischen Komponisten eine Bühne bieten und lädt am Sonntag, dem 13. Oktober zur großen „Great Britain Musikreminiszenz“ in den großen Saal des Triangels ein.

Für die perfekte Inszenierung dieser klassischen britischen Musiktradition konnten die OBF-Verantwortlichen das aufstrebende Ensemble der „Young Belgian Strings“ verpflichten. 

Holst, Britten und Fizi

Das Orchester bietet hierbei unter anderem die „St.Paul‘s Suite“ für Streicher von Gustav Holst, die Musikliebhabern sicherlich wegen des monumentalen Orchesterwerks „Die Planeten“ bestens bekannt ist.  Diese viersätzige Suite mit einer schwungvollen Jig, einem Ostinato, dem tänzerisch-rhythmischen Intermezzo und dem grandiosen Finale mit einer Symbiose der „English Dancing Masters“ und dem Volkslied „Greensleeves“ widmete Holst der St. Paul‘s Girl School, in der er viele Jahre als Lehrer wirkte. Benjamin Britten gehört sicherlich zu den einflussreichsten Komponisten der Neuzeit.  Im Triangel präsentieren die „Young Belgian Strings“ die „Simple Symphony“, die Britten im Alter bis 13 Jahren geschrieben und 1934 als 21-Jähriger zu einem viersätzigen Werk mit acht Themen arrangierte. Die Titel der einzelnen Sätze sind lautmalerische Alliterationen in Form eines ungestümen Bourrée, eines spielerischen Pizzicato, der sentimentalen Sarabande sowie dem ausgelassenen Finale. Dritter britischer Komponist am 13. Oktober im Triangel ist Gerald Finzi, der vor allem Chorfreunden ein Begriff sein dürfte. 

YBS – die Klassikstars von Morgen

Das „Young Belgian Strings“-Orchester setzt sich ausnahmslos aus Studierenden der verschiedenen belgischen Konservatorien und Musikhochschulen zusammen und verkörpert somit die verheißungsvolle Zukunft belgischer Orchestermusik.  Zielsetzung des YBS und des Dirigenten Dirk Van de Moortel ist es, den Studenten Möglichkeiten zu bieten, ihre Erfahrungen auszutauschen sowie ihre Kenntnisse zu vertiefen. Neben den Konzertauftritten bietet das Orchester, dessen Projektpate kein Geringerer als Lorenzo Gatto – 2. Preisträger des König-Elisabeth-Wettbewerb – ist,  mehrere Workshops pro Jahr an. Somit ist es nicht verwunderlich, dass namhafte Solisten die YBS als Begleitorchester wählen.

Pianistin Stéphanie Salmin

Die Leitung liegt in Händen von Dirk Van de Moortel, Violinist des Belgischen Nationalorchesters und ebenfalls Professor für Violine und Kammermusik. Als Solistin konnte das OstbelgienFestival die Pianistin Stéphanie Salmin gewinnen. Nach ihrer Ausbildung an der IMEP studierte sie in Mons und Bern und wurde Absolventin der Chapelle Musicale Reine Elisabeth. Erste Preise errang sie bei vielen renommierten Wettbewerben wie dem Grand Concours International de Piano (Paris), dem Concours Jeune Talent (Manage), dem Concours André Dumortier (Leuze), dem Concours Axion Classics (Brüssel) und dem Concours Excellentia (Brüssel). Stéphanie Salmin doziert zudem Klavier in Namur und ist Gründerin des „Namur Chamber Orchestra“.