laden

Tippe zum suchen

Scala-Vokalgenuss und Gaston Lagaffe

Teilen

ArsVitha mit zwei Winter-Highlights

Der St. Vither Kulturanbieter arsVitha bietet im Winter unter anderem zwei Unterhaltungsperlen der besonderen Art an.

Am 21. Dezember tritt der weltweit bekannte Scala-Chor im großen Saal des Triangel auf.

Der belgische Indie-Rock-Chor gilt als ein weltweites Phänomen in der Chor- und Rockszene. Unter der Leitung der Kolacny Brüder erlangte der Mädchenchor internationales Aufsehen mit eigenen Songs, aber vor allem mit ihren eigenwilligen und manchmal ganz intimen Interpretationen bekannter Songs aus den Bereichen Rock, Metal & Pop. Ihre Musik schaffte es unter anderem in den Trailer des Oscar-nominierten Hollywoodfilms „The Social Network“ und in populäre Serien wie The Simpsons, Downton Abbey und Homeland. Auf der Suche nach einem neuen Repertoire wich das Dirigenten-Brüderpaar vom traditionellen Parcours ab und begann Arrangements bekannter Pop- und Rocksongs zu schreiben, u. a. von Bands wie Radiohead, U2 und Nirvana. 2002 erschien Scalas erstes Album und wurde in Belgien mit Gold ausgezeichnet. Der Erfolg im Ausland ließ nicht lange auf sich warten und bald darauf tourten sie durch ganz Europa, die USA und sogar durch Asien. Mittlerweile hat Scala 15 Alben veröffentlicht und zählt über 150 Mitglieder zwischen 16 und 30 Jahren. Die bezaubernden Stimmen werden von Steven Kolacny am Klavier begleitet und zusammen mit Choreographien, Videoprojektionen und Lichtshows entsteht so ein einzigartiges Konzertereignis.

Max Vandervorst

Am 20. Januar kommt es zu einem ganz skurrilen und deshalb auch unterhaltsamen Auftritt des belgischen Musikers, Komponisten und Instrumentenbauers Max Vandervorst. Seit 1988 stellt er erstaunliche Instrumente aus ausrangierten Alltagsgegenständen her und kreiert mit ihnen internationale Musikaufführungen. Ob ein „Bouteillophone“, eine Stuhlflöte, ein Borstenbesen als Kontrabass oder ein singender Staubsauger – Max Vandervorst bringt mit seinem Klangarsenal die Ohren auf die Spur der verschmähten, weggeworfenen und unbeachteten Dinge. Sein neuestes Projekt ist eine urkomische Hommage an das „Gaffophone“, das mythische Instrument von Kultfigur Gaston Lagaffe. Die Show wurde ursprünglich nur als einmalige Aufführung im Bozar anlässlich des Comic-Festivals in Brüssel konzipiert. Angesichts des Erfolgs beim Publikum und den Fachleuten beschloss er, auf Tournee zu gehen. Die Show basiert auf einem ständigen Dialog zwischen den von Fred Jannin ausgewählten und projizierten Bildern und dem musikalischen Universum der einzigartigen Instrumente. Diese bestehen aus Konservendosen, Fahrradteilen, Büroartikeln und Hupen – alles vertraute Objekte aus den Gaston-Comics. Das Repertoire der Show umfasst Eigenkompositionen sowie Neuinterpretationen bekannter Stücke, darunter natürlich auch den „Rock à Gaston“ – ein Lied mit Originaltexten aus André Franquins Comic.