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Auf der Suche nach dem weißen Kick

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Wo finde ich die besten Strecken und schönsten Skigebiete?

Wintersport ist in den vergangenen Jahren zu einem wahren Boom geworden. Jeder Vierte fährt in der Winterzeit in den Schnee und sehnt sich nach Skispaß und Après-Ski in geselliger Runde. Doch wohin fahren, um den absoluten Skispaß zu akzeptablen Preisen zu haben? Picolo ging dieser Frage nach und legte dabei besonderen Wert auf Preis-Leistung sowie Schneesicherheit und Pistenlänge.

Lieber nach Frankreich, Italien, Österreich oder in die Schweiz? Wer einen Skiurlaub machen will, hat eine große Auswahl an Skigebieten in unterschiedlichen Ländern. Wohin in den Skiurlaub reisen? Welches Skigebiet hat die längsten Pisten? Wo ist die Schneewahrscheinlichkeit am höchsten? Und wo ist das Skifahren am günstigsten?

Die Wahl eines geeigneten Skigebiets kann mit Hilfe des „European Ski Index“, einer vom britischen Unternehmen „My Voucher Codes“ entwickelten Übersicht, bald leichter fallen. Das Unternehmen hat dafür die 55 größten Skigebiete in Europa miteinander verglichen. Die Übersicht schlüsselt pro Skigebiet die Pistenlängen auf sowie wieviele Kilometer an blauen, roten und schwarzen Pisten es jeweils gibt. Zudem führt sie auf, wie teuer ein Skipass für sechs Tage in der Hauptsaison ist und wieviel Schnee es in der Saison 2017 gab.

Wohin welcher Skifahrer reisen sollte

Die Analyse der Daten zeigt deutlich, dass geübte Skifahrer, die das Abenteuer suchen, in die Schweiz fahren sollten. Im Wintersportgebiet „Les 4 Vallées“ gibt es über 100 Kilometer an schwarzen Pisten. Wer Anfänger ist und somit blaue Pisten bevorzugt, findet die meisten mit einer Gesamtlänge von 312 Kilometern im Gebiet „Les 3 Vallées“ in Frankreich. Dort gibt es mit 600 Kilometern auch insgesamt die meisten Pistenkilometer.

Am günstigsten ist der Winterurlaub hingegen in den Skiresorts „Isola 2000“ und „Auron“, beide in Frankreich gelegen. Dort kostet ein Skipass für sechs Tage knapp 165 Euro. Mehr als das Doppelte (347 Euro) zahlen Urlauber hingegen in Laax in der Schweiz. Schneefans kommen in den Gebieten „La Plagne“, „Val d’Isere“ und im Skigebiet am Matterhorn auf ihre Kosten. Dort fiel 2017 mit über 530 Zentimetern am meisten Schnee. Am wenigsten Schnee gab es 2017 in „Alp 2500“ in Spanien mit 22,5 Zentimetern sowie im österreichischen Schladming-Dachstein mit 48 Zentimetern.

Familienurlaub

Es muss aber nicht immer teuer sein. Im Winter verwandelt sich beispielsweise das Familien-Feriendorf im österreichischen Bad Kleinkirchheim-St. Oswald in ein wahres Paradies für Wintersportler. Vom 5. Januar bis zum 9. März 2019 winkt zudem eine besonders attraktive Vergünstigung: Nutzt ein Elternteil den Sechs-Tage-Skipass, der für jeden der gepflegten und abwechslungsreichen 103 Pistenkilometer gültig ist, kann der Junior dieselben Routen für nur einen Euro am Tag hinunterdüsen. Zusätzlich wird eine ganztägige Betreuung für Kinder ab drei Jahren angeboten inklusive Bring- und Abholservice für die Skischule (Infos unter www.kirchleitn.com). Naturbelassenheit erlebt der Skifreund im Herzen Kärtens, in den Gerlitzen Alpen. Hier gibt es vielseitige Pistenkilometer in der Natur und auch abseits der Hänge jede Menge zu erleben. Das Skigebiet bietet dank moderner Beschneiungsanlagen absolute Schneesicherheit. Das Pistennetz umfasst 25 Abfahrten auf 44 bestens präparierten Pistenkilometern sowie 15 Kilometer naturbelassene Skirouten. Für Entspannung sorgt anschließend die moderne KärntenTherme in Warmbad-Villach, die mit dem Kombiticket Ski & Therme zugänglich ist. Schneeschuhwanderungen und Stadtführungen bieten auch für Pistenmuffel Interessantes (Infos unter www.visitvillach.at).

Fernab vom Mainstream

Zu einem Geheimtipp zählt auch das Raurisertal im Salzburger Land in Österreich. Es hat genau das zu bieten, was sich Winterurlauber wünschen, nämlich ein fantastisches Alpenpanorama, Schnee so weit das Auge reicht und herzliche Gastfreundschaft. Skifreunde kommen auf der breiten Waldalm Abfahrt mit allen Schwierigkeitsgraden voll und ganz auf ihre Kosten.

Auf 32,5 Pistenkilometern im klimafreundlichen Familienskigebiet Rauriser Hochalmbahnen bleiben keine Wünsche offen. Abseits der Strecke findet man unverspurte weiße Winterlandschaft, die zu gemütlichen Spaziergängen und aufregenden Schneewanderungen einlädt (Infos unter www.raurisertal.at). Da bleibt den Picolo-Lesern nur, einen schönen Urlaub zu wünschen!

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