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Von Jazz, Komödie, Theater über „regionale Produkte“

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arsVitha mit tollem Herbstprogramm im Triangel & Kino Corso

Auch für den Herbst hält Kulturanbieter arsVitha einige Leckerbissen bereit. Am 26. September findet um 14.30 Uhr im Triangel das Kindertheater „Hands up!“ statt. Mit bloßen Händen und Holzaugen verkörpert Lejo (www.lejo.nl) eine frische Form des Puppentheaters. “Hands up!” ist eine fröhliche, wortlose Vorstellung mit viel Musik. Mitspieler sind ein cooler Hund, 2 Stepptänzer, eine Kuh mit einem Essproblem, ein ganzer Kinderchor inklusive Dirigent und viele andere.

© Lara Herbinia SOFAM

Freunde des Jazz kommen derweil am 11. Oktober um 20 Uhr im Café Trottinette in den Genus eines besonderen Gastspiels des B-Jazz-Siegers, des Martin-Salemi-Trios. Das Brüsseler Trio begeisterte mit seinem Zusammenspiel, seinen Kompositionen und seiner Improvisationskunst. Inspiriert werden die Talente in ihrem Album „Short Stories“ von Elis Regina, Keith Jarrett oder Lennie Tistano und den Beatles, sodass Balladen, Swing, asymmetrische Grooves und schwingende Rhythmen gleichermaßen angeboten werden.

Noch’n Gedicht!

Der 14. Oktober steht ab 18 Uhr ganz im Zeichen des deutschen Komikers Heinz Erhardt. Hans-Joachim Heist, besser bekannt als schreiender „Gernot Hassknecht“ aus der heute-Show, bietet die besten Gedichte, Pointen und Lieder – verschmitzt, spitzbübisch, fantasievoll. Hans-Joachim Heist, dessen körperliche Ähnlichkeit zu Heinz Erhardt erstaunlich ist, hat sich der Aufgabe des „Nachahmens“ gestellt und meistert sie einzigartig. Wie er sich bewegt, wie er die Pointen setzt, lacht und sich dabei an die Brille greift: Die Imitation erscheint perfekt. Unter dem Motto „Noch’n Gedicht“ bietet Heist einen Querschnitt durch die schönsten Reime und Wortspielereien des Großmeisters.

Am 27. Oktober findet im Kino Corso ab 21 Uhr ein Konzert mit „Cataya“ statt. Das noch junge und sechs Mitglieder starke Kollektiv mit Wurzeln in Deutschland, Ostbelgien und Spanien hat sich dem Post-Metal verschrieben und gilt hierzulande als äußerst vielversprechender Vertreter dieses Genres. „Firn“ ist der Titel des 4 Songs umfassenden neuen Albums. Zeitdruck gibt es in den Songs nicht. Es sind eher die ausufernde, atmosphärische Idylle und die treibende Detailverliebtheit, die sich instrumentiert mit Drums, Bass, Synthesizer und vielschichtigen Gitarren in ausgedehnten Soundpassagen und aufbauenden Parts immer wieder neu erfinden, verbinden, ablösen und umspielen. Solange bis sich diese schließlich brachial, ungestüm und nahezu wild wuchernd in zerstörerischen Post-Metal-Parts wiederfinden, kulminieren und alles verwüsten.

Pädagogisches Kindertheater

Ein weiteres Kindertheater findet am 7. November um 14.30 Uhr statt. Die Theater Monteure bringen „Raus bist du noch lange nicht“ auf die Bühne. Sich in einer Gruppe zurechtzufinden ist nicht einfach. Jeder möchte seine Position in der Gruppe finden, Freundschaften schließen und dazu gehören. Damit das gelingen kann, benötigt es Toleranz und ein soziales Miteinander, das von Respekt geprägt ist. In dem interaktiven Theater-Spiel setzen die beiden Schauspieler Karoline von Lüdinghausen und Joachim von der Heiden den Fokus auf genau diese Themen. Die beiden loten Klischees und Vorurteile aus, spielen mit Körper-Bildern und -Haltungen und hinterfragen spielerisch die Vielzahl der sozialen Rollen, die Kinder aus ihrem Alltag wiedererkennen. Mit viel Neugierde und Witz suchen sie so die Annäherung an das vermeintlich Fremde.

100%-Belgian Artists

Die Reihe 100%-Belgian Artists bietet am 30. November um 21 Uhr die Formationen „Ilydaen“ und „Splitch“. Die Post-Rock-Band Ilydaen stammt aus Lüttich. Die drei Jungs bewegen sich in ihren Eigenkreationen zwischen energiegeladenen Post-Hardcore-Tönen und gefühlsbetonten Post-Rock-Klängen. Nach Debütalben „Digressions“ und „Maze“ veröffentlichten sie 2017 ihre neueste Vinyl „Veil“ bei dem belgischen Label Dunk!records. „Veil“ klingt im Vergleich zu den Vorgängern dunkler und experimentierfreudiger. Bei Splitch begibt sich der Zuschauer in eine ambivalente Welt zwischen gestern und morgen. Die Post-Rock-Show wird von einem Schwarzweißfilm untermalt. Premiere feierten die regionalen Künstler im Februar 2017. Mit Jean-Yves Szmida, Joshua Cremer und Dany Gallo handelt es sich um ein reines Projekt „Ostbelgien“.