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Tschüss Couch, hallo Sport!

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Fitness und Fun für jedermann

Der Sommer ist vorbei und die kurzen Klamotten weichen Pullovern, Jeans und weiten Parkas – ideal, um kleine Pfunde einfach zu verstecken. Wer die Röllchen lieber abtrainieren möchte, statt sie neben anderen Rollen als Rudeltiere zu halten, sollte die aktuellen Trendsportarten einfach mal testen.

Pole Fitness
Ran an die Stange!

Pole Fitness wurde anfangs belächelt, bevor das Training als echter Sport akzeptiert wurde. Ganz ohne Grund, denn die Übungen sind vor allem eines: anstrengend. Neben einer vertikalen, gut befestigten Stange braucht ihr nämlich enorm viel Kraft – ansonsten fallt ihr wie ein nasser Sack zu Boden. Das eigene Körpergewicht so einzusetzen, dass grazile und elegante Übungen entstehen, ist nämlich alles andere als leicht. Ästhetik und Choreographie zu vereinen, ohne dabei wie ein Eichhörnchen auf Koks auszusehen, dürfte euch einige Trainingsstunden kosten. Daher ran an die Stange, lasst euch vom Polefieber anstecken. Als Belohnung wartet ein hervorragend trainierter Body, denn Pole Fitness ist ein echtes Ganzkörper-Workout!

Aqua Zumba
Vom Blauwal zur Meerjungfrau …

Aqua Zumba klingt nach Spaß und den dürft ihr auch erwarten – ebenso wie eine große Portion Muskelkater. Denn die Bewegungen im Wasser sind ziemlich anstrengend und verbrennen eine Menge Kalorien, außerdem ist die Koordination gar nicht so einfach, wenn dabei das Wasser ins Gesicht spritzt. Unterkriegen lassen solltet ihr euch auch dann nicht, wenn euer Hampelmann mit anschließender Drehung in den ersten Zumba-Stunden eher einem Blauwal mit Balzverhalten gleicht – das ändert sich schnell. Im Handumdrehen werdet ihr zur eleganten Meerjungfrau, die sich mit geschmeidigen Bewegungen durch das Wasser windet. Arielle lässt grüßen.

Slacklining
Der Tanz auf dem Seil

Man nehme eine Slackline, spanne sie zwischen zwei Bäumen und steige darauf. In wenigen Sekunden hat man die Distanz zwischen den Stämmen überwunden. Nicht. Das ist natürlich totaler Quatsch, denn Slacklining bedeutet Training, Balance und Wiederholung. Bewegungsabläufe und Koordination kommen nicht von selbst! Erst stehen und dann gehen üben, lautet die Devise. Anfänger sollten sich an einem zweiten Seil oder einem „Slackline Buddy“ festhalten, um die Basics zu erlernen. Wer sich anfangs so fühlt wie nach einer durchzechten Nacht mit den Freunden und keinen Schritt geradeaus laufen kann, ohne zu fallen: keine Panik, beim nächsten Mal läufts besser – mit den Freunden und auf dem Seil.

Bouldern
Klettersport mit Grips …

Die richtigen Griffe und Geduld sind beim Bouldern ebenso wichtig wie das Anstrengen der kleinen grauen Zellen – wer seinen Grips nicht einsetzt, wird die Lösung oft nicht finden. Beim Bouldern geht es nämlich nicht um das Erklimmen vieler Höhenmeter, sondern um das Überwinden von Kletterparcours mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Natürlich müsst ihr kein Sherlock Holmes sein, um den idealen Weg zu finden – wer aber vom Boden bis zum Ende des Boulders so lange braucht wie Frodo nach Mordor, der sollte etwas mehr üben. Tricks lernen, Hirn anstrengen und einen ganz eigenen Stil entwickeln!

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