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Der Weg des Vertrauens …

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… ein etwas anderer Weg zur Seele des Hundes

Immer mehr Hundebesitzer wollen den Weg des Vertrauens gehen und die Kommunikation mit den Vierbeinern erlernen. “Gegenseitiges Verstehen und füreinander Dasein sollte die Basis der Partnerschaft zwischen Hund und Mensch sein”, das ist die Philosophie der Hundeausbildung nach Anton Fichtlmeier.

Ralf Müller und seine Hündin Gina sind ein eingespieltes Team

Das kommt nicht von irgendwo her: Seit dem Welpenalter arbeitet der 45-Jährige an der bestmöglichen Erziehung seines treuen Wegbegleiters. Den herkömmlichen Weg wählte der Schlierbacher allerdings nicht. Eher zufällig stieß er in der jüngeren Vergangenheit auf die Anton-Fichtlmeier-Methode: „Die Züchterin meines Bayerischen Gebirgsschweißhundes hat mich auf diese Art des Hundecoachings aufmerksam gemacht. Ich war gleich begeistert. Die klare Signalgebung und die Kommunikation stehen im Mittelpunkt der Methode. Der Hund soll sich durch den Blickkontakt an den Menschen koppeln. Es ist im Grunde der Weg des Vertrauens“, erzählt Ralf Müller von seinen ersten Kontakten mit dieser Methode aus Deutschland.

Die nächstgelegene Schule befindet sich erst in Aachen, sodass er doch häufig mit seiner Hündin unterwegs war. „Aber das war es mir wert“, bekräftigt Ralf Müller, der seitdem an vielen spezialisierten Wochenenden und an der Trainerausbildung teilgenommen hat.

Ausgebildet wurde er von Martin Rösler und Anton Fichtlmeier selbst

Dies ermöglicht Ralf Müller nun, ein eigenes Angebot für Hundecoaching zu schaffen. „Aber dafür musste ich zunächst ein passendes Gelände finden. Relativ schnell bin ich dabei auf das frühere Comisa-Gelände gestoßen. Hier finden wir ideale Möglichkeiten vor. Hier ist sehr viel Ruhe und Platz, was auch für die Such- und Apportier-Aufgaben sehr interessant ist. Gleichzeitig stören wir niemanden. Der Platz ist perfekt. Der Eigentümer war gleich von der Idee angetan.“

Wir wollen das Miteinander zwischen Mensch und Tier verbessern

Wer auf dem Gelände nach Tunnel, Brücken und anderen Hindernissen Ausschau hält, der sucht vergebens. „Es geht mir nicht darum, dass der Hund irgendwelche Männchen macht. Wir wollen das Miteinander zwischen Mensch und Tier verbessern“, erklärt der 45-jährige Hundetrainer den Sinn seiner Kurse. „Verantwortung für seinen Hund zu übernehmen, bedingt die Fähigkeit zu erkennen, wann und wie in sein Verhalten eingegriffen werden sollte – oder eben auch mal nicht. Es ist die Fähigkeit, Antworten für seine Fragen zu haben und den Hund in entscheidenden Situationen, nicht sich selbst zu überlassen“, heißt es in einer Beschreibung des Unterrichtes.

Das Ziel der Gruppenarbeit ist die Orientierung des Hundes am Menschen

Besonders prägend ist der simple Aufbau der Methode, die auf einigen wenigen Grundprinzipien basiert, die dem Hund vermittelt werden. „Das Ziel der Gruppenarbeit ist die Orientierung des Hundes am Menschen. Die Tiere sollen lernen, auch in Anwesenheit von Artgenossen Ruhe zu bewahren, sich mit und ohne Leine an ihrem Menschen zu orientieren und auch unter Ablenkung zuverlässig zu warten und auf Signal freudig zu ihrem Menschen Kontakt aufzunehmen“, erklärt Müller, der zusätzlich ein Angebot zur sinnvollen Auslastung der Hunde schaffen möchte, so zum Beispiel mit Apportier- oder Suchübungen. „Im Gruppenunterricht werden die erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten gefestigt. Auch wenn wir in der Gruppe arbeiten, wird der Leistungsstand und die individuelle Verfassung des einzelnen Hundes berücksichtigt. Es ist völlig normal, dass die Entwicklung nicht bei allen Hunden gleich abläuft.“

Gerade im Welpenalter sind die Hunde besonders emfänglich für’s Erlernen

Allerdings betont Ralf Müller, dass sich sein Angebot der Erziehungs- und Beschäftigungskurse an Hunde jeden Alters richtet. Der Zugang zum Comisa-Gelände erfolgt über eine kleine Straße, die sich ein Haus höher als die Garage Clohse in der Malmedyer Straße befindet. Für weitere Fragen oder Auskunft zum Trainingsprogramm ist Ralf Müller per Telefon oder E-Mail gerne erreichbar.