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Die schönsten Garten-Trends

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Vertical Garden und Co.

Wenn es um den eigenen Garten geht, verstehen viele keinen Spaß: Das Unkraut muss weg, der Rasen wird penibel gemäht und die Blumen stehen in Reih und Glied. Ein schöner Anblick – aber auch verdammt viel Arbeit! Die neuesten Gartentrends versprechen entspannteres Gärtnern, denn jetzt darf es auch etwas wilder zugehen: Vertical Garden und tolle Mischformen halten in unseren Gärten Einzug. Daher unser Tipp: Nehmt es nicht zu genau mit der Ordnung, dann erwartet euch ein echter Wow-Effekt …

Hoch hinaus: Vertical Garden

Dass Blumen am Boden in Beete gesetzt werden oder auf Wiesen wachsen, weiß ein jeder, aber dass sie auch vertikal anzutreffen sind, dürfte vielen neu sein: Vertical Garden heißt der neuste Schrei, der eigentlich gar nicht so neu ist. In den Großstädten, wo der Raum begrenzt und Terrassen und Gärten klein sind, weiß man schon lange: Was an der Breite fehlt, muss halt in die Höhe – und so gibt es die vertikalen Gärten dort schon seit Langem. Aber jetzt haben sie sich auch in ländlichen Gebieten – oder da, wo es eigentlich nicht an Platz mangelt – durchgesetzt. Und das zurecht, denn der Trend „Vertical Garden“ kann so einiges. Ob an einer Holzmauer mit ganz normalen Blumenampeln oder als freischwebende Version in Blumentöpfen, die mit Juteseilen verbunden werden – jeder darf, was ihm gefällt.

Alles paletti: Besonders beliebt im Mekka der hochwachsenden Gartenidylle sind Palletten und Obstkisten. Aber auch übereinander aufgehängte, bepflanzte Regenrinnen sind der Hingucker schlechthin. Altbewährt sind auch Natursteinmauern mit großen Lücken, deren Zwischenraum bunt erblüht. Wer es futuristisch mag, darf auch Fallrohre zweckentfremden: In unterschiedlichen Formen, Höhen und Rundbögen übereinander gesteckt, werden sie zur tollen Bepflanzungsmöglichkeit. Nach oben gedrehte Rundbögen sind ideale Blumenkübel.

Hochbeete: Wenn Design auf Funktionalität trifft

Hier geht´s auch hoch hinaus, aber in üblicher Beet-Form: Hochbeete erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Kein lästiges Bücken, sondern Gärtnern auf Augenhöhe – das erfreut jeden Pflanzenfan. Ob im natürlichen Holz-Look, in der bepflanzten Kommode oder gar in der höhergestellten Badewanne – die Grünflächen strotzen nur so vor kreativer Ideen. Im Gemüse-Hochbeet darf übrigens sogar früher geerntet werden als in den herkömmlichen Varianten am Boden. Der Grund: Es generiert aufgrund der eingebrachten Schichten aus Grünabfällen und des Verrottungsprozesses Nährstoffe und Wärme – so entstehen optimale Bedingungen und einer frühen, erfolgreichen Ernte steht nichts im Wege. Wer´s also praktisch und schön mag: hoch mit dem Beet …

Mischkulturen: Mix it!

Blumen zu Blumen, Kräuter zu Kräutern – und so weiter und so fort. Wer von dieser Trennung nicht viel hält, der darf seinen Garten jetzt sogar ganz modern und trendig gestalten – oder seinen Wildwuchs einfach stehen lassen. Alles querbeet zu bepflanzen, spart nicht nur Platz, sondern sieht auch einfach richtig gut aus. Wenige Dinge wie der Anspruch an Licht und Schatten sowie die Bodenbeschaffenheit sollten jedoch beachtet werden, damit das Grün auch ordentlich wächst und gedeiht.

Gartenmöbel: verschiedene Materialien kombinieren

Holz ist das Kombinationswunder schlechthin und überzeugt mit warmer, natürlicher Atmosphäre. Einen modernen Touch erhält es in Verbindung mit Aluminium oder Stahl – so entsteht eine ganz neue Optik mit Wow-Effekt. Die Gartenmöbel sind zudem besonders robust und strapazierfähig, sodass vielen gemütlichen Barbecues, Grillpartys und entspannten Momenten im Garten nichts im Wege steht. Der Trend 2018 ist übrigens die Kombi von Kunststoff und Teakholz! Ob als Lounge-Set oder als klassischer Tisch mit Stühlen – dieser Material-Mix ist wärmstens zu empfehlen …

Pavillons: der schönste Rückzugsort

Wer die Zeit im Freien genießen möchte und dennoch einen geschützten Platz sucht, an dem er unabhängig von Wind und Wetter den Moment auf sich wirken lassen kann, dem empfiehlt Picolo, auf den guten, altbewährten Pavillon zu setzen. Natürlich haben Schirme den Vorteil, dass sie bei Bedarf ein- und ausgeklappt werden können – aber so eine romantische Pavillon-Konstruktion mit stilvollem Dach und schönen Bänken kann einfach nicht getoppt werden. Er ist nicht so geschlossen wie ein Gartenhaus und bietet dennoch einen Rückzugsort zum Wohlfühlen – bei Sonne oder Regen.

Romantisch mit Rosen oder modern mit Lichtakzenten

Zusätzlich kann beispielsweise ein Holz-Pavillon mit Rankhilfe die ideale Basis für tolle Rosensträucher bieten. Wer es moderner mag, setzt auf Lampions oder eine andere LED-Beleuchtung. In einem Pavillon lässt es sich übrigens nicht nur in der Freizeit bei einem guten Buch, einem Glas Latte macchiato und in Gesellschaft von Freunde und Familie gut aushalten – auch die Arbeit erledigt sich draußen gleich viel besser. Buchhaltung, Steuererklärung, Einkaufsliste oder Haushaltsplan – mit einer frischen Brise denkt es sich einfach besser!