laden

Tippe zum suchen

Die erholsame Seite Mallorcas

Teilen

Warum es nicht immer der Ballermann sein muss

Wer „Mallorca“ hört, denkt vermutlich als erstes an den Ballermann, an Junggesellenabschiede und Sportmannschaften, an Sangria aus dem Eimer und verkaterte, schlafende Urlauber am Strand. Dass die zu Spanien gehörende Insel im westlichen Mittelmeer aber nicht nur eine Partymeile ist, sondern viele schöne Orte für Ruhe und Erholung bietet sowie tolle Sehenswürdigkeiten bereithält, wissen längst nicht alle. Zeit, das eigene Mallorca-Wissen aufzufrischen und vielleicht schon die „Aktivitäten-Liste“ für den nächsten Urlaub auf der beliebten Insel zu füllen.

Cap Formentor – der frühe Vogel fängt die Leuchtturm-Romantik

Wer in seinem wohlverdienten Urlaub wirklich die Ruhe genießen will, sollte die beliebte Ferieninsel am besten fernab der Hochsaison besuchen – also von Oktober bis April – aber das nur als kleinen Tipp am Rande. Das bekannte Cap Formentor sollte der Romantikliebhaber ebenfalls am besten in den frühen Morgenstunden aufsuchen: Denn aufgrund seiner Beliebtheit tummeln sich hier gerne mal viele Touristen und die Strecke wird von nicht gerade wenigen Fahrzeugen befahren. Die Anfahrt ist ebenfalls etwas schwierig, denn die 13,5 Kilometer lange Straße von Port de Pollença führt in zahlreichen Serpentinen zum Leuchtturm. Dafür entschädigt aber der atemberaubende Ausblick: Eine wilde Gebirgslandschaft tut sich auf. Auch während der Strecke gibt es bereits mehrere Aussichtspunkte wie den „Mirador de Sa Creueta“ – es lohnt sich allemal.

Kathedrale von Palma – Gotische Architektur vom Feinsten

Palma bietet mit seiner Kathedrale der Heiligen Maria, die unter dem Namen La Seu bekannt ist, ein imposantes Bauwerk in gotischem Stil. Die spanische Hafenstadt zeigt seinen Touristen mit dem goldfarbenen Sandsteingebäude ein spektakuläres Highlight, denn aufgrund der 61 Buntglasfenster und des damit einhergehenden Lichteinfalls wird das imposante Stück Historie auch „Kathedrale des Lichts“ genannt.

Geheimtipps: die schönsten Strände – Cala Torta, Cala Mesquida und Platja es Trenc

Wer Ruhe, weißen Sandstrand und weites, blaues Meer sucht, sollte diese Strände in Mallorca definitiv aufsuchen. Cala Torta ist eine kleine Bucht im Nordosten Mallorcas und ist rund acht Kilometer von der kleinen Stadt Artà entfernt. Ideal für Surfer dank hoher Wellen und toll für Wanderer aufgrund der atemberaubenden Gebirgslandschaft rund um den weißen Traumstrand. Cala Mesquida befindet sich in der Nähe der östlich gelegenen Gemeinde Capdepera und bietet eine beeindruckende Dünenlandschaft, die unter Naturschutz steht. Kristallblaues Wasser bietet der nahezu unberührte Naturstrand Platja es Trenc bei Campos und sorgt für karibisches Flair im Süden der beliebten Insel.

Fornalutx – schönstes Dorf Spaniens

Sieben Kilometer von Sóller entfernt, überzeugt das zum schönsten Dorf Spaniens ausgezeichnete Dorf Fornalutx mit romantischer Atmosphäre. Schmale Gassen, urige Häuser aus Natursteinen und viele grüne Pflanzen zeichnen den malerischen Ort aus. Jede Ecke sieht hier aus wie das verwegene Bild eines alten Malers. Ein Ort mit so viel Charme: Der ist doch ganz sicher einen Besuch wert – vielleicht in Verbindung mit einer Wanderung?

Porto Colom – größter Naturhafen der Insel

Zwölf Kilometer von Felanitx entfernt, befindet sich an der Ostküste Mallorcas der größte Naturhafen der Insel. Bunte Fischerboote, die Altstadt von Porto Colom und der kleine Fischerhafen überzeugen hier ebenso wie die entlang der Bucht gelegene Neustadt mit zahlreichen Lokalen und Bars.

Porto Colom – größter Naturhafen der Insel

Zwölf Kilometer von Felanitx entfernt, befindet sich an der Ostküste Mallorcas der größte Naturhafen der Insel. Bunte Fischerboote, die Altstadt von Porto Colom und der kleine Fischerhafen überzeugen hier ebenso wie die entlang der Bucht gelegene Neustadt mit zahlreichen Lokalen und Bars.

Artá – die Stadt für Künstler

Die kleine Künstlerstadt Artá im Nordosten der beliebten Insel bietet neben Ateliers, Galerien und Boutiquen ein interessantes Nachtleben mit vielen kulturellen Aktivitäten. Der Kalvarienberg beherbergt darüber hinaus die „Almudaina d’Arta“ – eine komplett erhaltene Burganlage aus der maurischen Epoche. In deren Inneren befindet sich die im 14. Jahrhundert erbaute Wallfahrtskirche „Santuari de Sant Salvador“. Es gibt hier also auch fernab vom Tourismus einiges zu entdecken … Pssst: Das talaiotische Dorf Ses Paisses befindet sich im Südosten der Stadt, bronzezeitliche Ausgrabungsstätte inklusive.

Santa Maria del Cami – Wochenmarkt mit beeindruckender Umgebung

Der Sonntagsmarkt in Santa Maria del Cami bietet neben frischen regionalen Produkten auch eine atemberaubende Kulisse, denn der Ort liegt inmitten von Weinanbaugebieten. Mandelbäume, Olivenhaine und das Tramuntanagebirge macht die traumhafte Marktstadt zu einem Ziel, das ganz sicher auf die nächste Urlaubsliste gehört. Wenn nicht zum Stöbern auf dem Markt, dann für eine Weinprobe mit einigen der besten Weine Spaniens in den traditionellen Bodegas, den Weinkellereien.

Special

Angeber-Wissen für den nächsten Urlaub
  • größte Insel der Balearen-Gruppe
  • siebtgrößte Mittelmeerinsel
  • 170 Kilometer vom spanischen Festland bei Barcelona entfernt
  • Amtssprache Spanisch
  • Regionalsprache Mallorquin, ein Dialekt des Katalanischen
  • Hauptstadt Palma