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Wir freuen uns auf die Derbys!

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Roller Bulls Ostbelgien und Lux Rollers starten in der 2. Bundesliga Süd in die Rollstuhlbasket-Saison 

Die Roller Bulls stehen seit Jahren für die Faszination des Rollstuhlbasketballs in der deutschen Bundesliga.  Mit den Lux Rollers ist die 2. Bundesliga Süd um einen weiteren Derbygegner reicher. Grund genug also, um beide Teams kurz vor Saisonstart vorzustellen.

Die Roller Bulls verpassten in der Vorsaison nur knapp den Aufstieg in die 1. Bundesliga.  „Am Ende fehlte uns die Cleverness.  Natürlich haben wir unser Saisonziel nicht geschafft, doch unter dem Strich bin ich nicht so traurig.  Als kleiner Klub mit bescheidenen finanziellen Mitteln arbeiten wir mit eigenen Spielern. Wir werden ein weiteres Jahr Erfahrungen sammeln und uns sportlich weiterentwickeln“, erklärte Stefan Veithen gegenüber Picolo.

Personaltechnisch gibt es einige Neuerungen und Veränderungen; so werden Christophe Van Houcke und auch Pieter Dries in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Coach Stefan Veithen gibt sich zuversichtlich, konnte der Kader mit Talenten verstärkt werden.  Robby Hulsmann, Davy Bukkers und auch Terence Edja Wato werden für die Bulls auf Korbjagd gehen.  Mit großer Bulls-Unterstützung wurde die belgische Nationalmannschaft im Sommer Europameister der Division C. „Das war ein toller Erfolg, der auch auf die Bulls abfärbt. Mehr als 75% des EM-Kaders ist oder war  mit den Roller Bulls verbunden“, so Stefan Veithen weiter.

Legendär ist die lautstarke Zuschauerkulisse im St.Vither Hexenkessel des „Sport- und Freizeitzentrums“.  „Ja, wir verfügen über einen 6. Mann, der uns in schwierigen Situationen lautstark Rückendeckung bietet“. Aufgrund der weiten Ausfahrten kam bislang nur selten Derbycharakter auf. Das wird diesmal anders, wenn mit den Lux Rollers der luxemburgische Top-Klub mit ins Spielgeschehen der 2. Bundesliga eingreifen wird. Trotz mehrerer Meistertitel in der Regionalliga Mitte wagten die Lux Rollers bislang nicht den Sprung ins Oberhaus. Im 30-jährigen Jubiläumsjahr ist es nun so weit, die Luxemburger stellen sich der Herausforderung und peilen den Klassenerhalt an. Die Lux Rollers sind bescheidener aufgestellt als die Roller Bulls Ostbelgien. Nichtsdestotrotz widmen sich die Akteure mit vollem Elan ihrem Hobby und versuchen unter der Leitung von Coach Philipp Wosny zu punkten. Die Lux Rollers sind mit 14 Spielern sehr breit aufgestellt, was in einer langen Saison sicherlich von Vorteil sein kann. Auch in diesem Jahr bestreiten die Teams einen 1,5-Modus, sodass jedes Team drei Mal gegeneinander antreten wird. „Das hat den Vorteil, dass wir trotz begrenzter Mannschaften auf eine ansprechende Spiele-Zahl kommen.  Die Vorsaison hat gezeigt, dass dieser Modus Spannung birgt.  Das erste mit Spannung erwartete Derby findet bereits am 29. Oktober im Rehazenter – Centre National de Rééducation Fonctionelle et de Réadaptation in Luxemburg-Stadt statt.