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Rotary Club St.vith-Eifel startet Drogenpräventionskonzept

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Nicht wegsehen bei Drogen…!

Das liege laut Experten vor allem daran, dass Jugendliche schon immer dazu geneigt waren, ihre Grenzen auszutesten. „Leider gehören zu diesen Jugend-Experimenten auch Drogen, angefangen bei Nikotin, Alkohol und Medikamenten über Cannabis, Kokain und Opiaten bis hin zu Ecstasy, Speed und Crystal“, so die Einschätzung der Rotary-Verantwortlichen. Die Kinder und Jugendlichen kommen mit diesen Drogen in Verbindung und geraten dann oftmals ungewollt in eine Abhängigkeit, die der körperlichen und geistigen Entwicklung schade. Die Rotarier der Sektion St.Vith-Eifel haben sich zum Ziel gesetzt, den Kindern und Jugendlichen der Region zu helfen, diese „entwicklungsrelevante“ Experimentierphase so gefahrlos wie eben möglich zu überstehen. „Wir sind keineswegs blauäugig und werden demnach auch nicht alle retten oder vom Konsum von Drogen jedweder Art abhalten können. Wir möchten aber so viele Kinder und Jugendliche wie möglich auffangen, aufklären und entsprechend orientieren.“, so der Tenor der Rotarier gegenüber von Picolo. Eltern, Schule und Pädagogen haben einen klar definierten Erziehungs- und Bildungsauftrag, in dem die Drogenprävention in unserer modernen Gesellschaft einen festen Bestandteil, einen unmissverständlichen Baustein darstellen muss. „Genau hier möchten wir vom Rotary Club St.Vith-Eifel mit unserer Hilfe ansetzen, wobei wir eng mit den Verantwortlichen der Deutschsprachigen Gemeinschaft und den beiden Polizeizonen Nord und Süd zusammenarbeiten möchten“. Die Projektverantwortlichen streben bis 2021 ein umfassendes Programm an, das auf drei tragende Säulen aufgebaut ist.

Situation erkennen

In einer ersten Phase gilt es die Ist-Situation in Bezug auf die Drogenproblematik in der DG zu erkennen und zu analysieren. Um dies zu bewerkstelligen planen die Rotarier eine gezielte Umfrage bei Schülern ab dem 5. Primarschuljahr. Auch die Mitglieder von Jugendgruppen, Sport- und Kulturvereinen sollen in diesem Zusammenhang befragt werden. „Zusätzlich werden wir den Fragebogen auf Internet, Facebook und als Printversion in verschiedenen Medien platzieren. Ziel ist eine möglich verlässliche Erhebung der lokalen Drogenproblematik“, so die Aussage.

Präventionsvideos

In einer zweiten Phase werden die Rotarier die Produktion eines lokal verlässlichen und ansprechenden Präventionsvideos für Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren und ihren Eltern in Auftrag geben.

Crash-Kurse & Diskussionen

Als letzte Maßnahme dieses Projektes werden die Rotarier zu so genannten Crash-Kursen und Diskussionen in den Schulen einladen. „Nur wenn alle, das heißt, die Kinder und Jugendlichen, die Eltern und am Ende die Lehrpersonen an einem gemeinsamen Strang ziehen, können
wir die in Ostbelgien grassierende Drogenproblematik bekämpfen und vielleicht ausmerzen. Jeder von uns kennt jemanden, der irgendwie ein Drogenproblem hat… und gerade diese Zahlen sprechen für einen erhöhten Handlungsbedarf!“.

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