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Mineralwasser vs. Leitungswasser

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Durst kann billig gelöscht werden!

shutterstock_107365577Ohne Flüssigkeit funktioniert unser Körper nicht. Demnach sollten wir ca. 2 l Flüssigkeit täglich zu uns nehmen. Zu wenig Flüssigkeit kann fatale Folgen für den Stoffwechsel haben. Trinkmuffeln drohen Herzinfarkt, Kreislauf- und Nierenprobleme. Trinken sollten wir laut Ernährungswissenschaftlern auch nicht nur, wenn wir Durst haben, da dieser bereits ein Alarmzeichen für einen unausgewogenen Flüssigkeitshaushalt sei. Am gesündesten und effizientesten ist reines Wasser. Auf zuckerreiche Getränke sollte verzichtet werden, da der Mensch trotz Coca-Cola und Limonade langfristig dennoch dehydriert.

Kraneberger ist topp

Die meisten Menschen greifen auf die Wasserflasche aus dem Supermarkt oder Discounter zurück und glauben dadurch „besseres Wasser“ einzukaufen. Das ist aber laut Studien ein Trugschluss. Trink- und Mineralwässer unterscheiden sich lediglich in ihrem Mineralstoffgehalt. Nicht jedes Mineralwasser ist für jeden gleich gut geeignet; hohe Natrium- und Chloridgehalte sollten von Personen mit zu hohem Blutdruck und von Nierenkranken gemieden werden. Der Mineralstoffgehalt sollte aber nicht überbewertet werden, da dieser in der Regel nicht ausreiche, um den täglichen Bedarf zu decken. Mineralwässer aus dem Supermarkt sind oftmals eine zu teure Alternative zu gesundem Wasser. Auch in Sachen Belastung bergen die Flaschen von Nestlé & Co. keinerlei Vorteile. Im Gegenteil : Wissenschaftler fanden heraus, dass abgefüllte Wässer deutlich höhere Belastungswerte aufweisen als das Trinkwasser aus der heimischen Leitung. Radioaktives Uran konnte in kleinen Mengen nachgewiesen werden, während andere Pestizide, Herbizide und Fungizide gang und gäbe sind. Die PET-Flasche sollte auch gemieden werden, schließlich kontaminiert sie das Wasser mit Krebs erregenden Weichmachern. Selbst Glasflaschen haben ihre Makel, stehen sie doch im Verdacht, den gefürchteten Krankenhausvirus zu übertragen.

Und wer es etwas geschmackvoller haben möchte, kann das herrliche Leitungswasser auch kulinarisch einfach und gesund verfeinern. Anbei liefert Picolo einige leckere Rezepte zum „Aufpimpen“ des „Kranebergers“.

Lindenblüten-Durstlöscher

Zutaten:shutterstock_196518716

5 Handvoll frische

Lindenblüten

2 EL Honig

6 Liter Leitungswasser

Zubereitung: Lindenblüten in 6 Liter Wasser 48 Stunden bei Zimmertemperatur zugedeckt ziehen lassen. Eventuell absieben. Mit Limettensaft und Honig nach Geschmack verfeinern.

Himbeer-Ingwer-Wasser

Zutaten:shutterstock_132263180

2 Liter Leitungswasser

ca. 2 cm Ingwer

1 Handvoll frische

Himbeeren

1 EL Zitronensaft

Zubereitung: Den Ingwer in dünne Scheiben schneiden. Das Mineralwasser in einen Messbecher gießen. Den Zitronensaft hinzufügen und umrühren oder schütteln. Die Ingwerscheiben sowie die Himbeeren dazugeben und mindestens einen Tag ziehen lassen. Die Früchte und den Ingwer durch ein Sieb abseihen.

Holunder-blüten-Wasser

Zutaten:

12 Holunderblütendolden

6 Liter Leitungswasser

5 unbehandelte Zitronen

oder Limetten

100 g Zucker

Zubereitung: Alle Zutaten in einem ausreichend großen Gefäß mischen und zudecken. Das Gefäß eine Woche in die Sonne stellen. Während dieser Zeit immer wieder umrühren. Nach einer Woche mit einem Trichter durch ein Sieb Glasflaschen abfüllen. Die Limonade hält sich problemlos einige Tage im Kühlschrank.